TP 3 Experimentelle Chirurgie

Universitätsmedizin Rostock

In vivo Charakterisierung der anti-tumorigenen Effizienz mittels bildgebender, molekularbiologischer und biochemischer Verfahren

Das Rudolf-Zenker-Institut für Experimentelle Chirurgie sieht seine Forschungsschwerpunkte in der regenerativen Medizin, der Entzündungsbiologie, der Onkologie und der vaskulären Pathophysiologie.
Ergänzend zu den in vitro Versuchen der Projektpartner untersucht und bewertet das Teilprojekt „In vivo Charakterisierung der anti-tumorigenen Effizienz mittels bildgebender, molekularbiologischer und biochemischer Verfahren“ die Auswirkungen der small molecules und dem kalten Atmosphärendruckplasma auf die Proliferation, Apoptose, Neoangiogenese und Tumorregression im in vivo Xenograft-Mausmodell. Hierfür werden die Melanom- bzw. Plattenepithelkarzinomzellen in NOD-SCID Mäusen analysiert. Im Flankentumor-Modell werden mittels neuster nicht invasiver Imaging-Techniken (multimodale Kleintierbildgebung) wie MRT und PET-CT die Tumorwachstumskinetik, das Potential zur Metastasierung und der Tumormetabolismus longitudinal evaluiert. Die Verwendung dieser innovativen Techniken führt zu einer Reduktion der verwendeten Anzahl der Tiere und steht somit im Einklang mit den drei R-Prinzipien (im deutschen: ersetzen, reduzieren, verbessern). Im Rückenhautkammer-Modell wird die durch die Tumorzellen induzierte Neoangiogenese mittels intravitaler Multifluoreszenzmikroskopie erfasst und bewertet. Nach Beendigung der Versuche am Tier, werden die Tumore asserviert und molekularbiologisch und histologisch aufgearbeitet.